Datenschutzerklärung

Stand: 13. August 2026

Dieser Text beschreibt, was Curalia tatsächlich tut. Er ist sorgfältig verfasst, aber nicht anwaltlich geprüft.

Wer verantwortlich ist

Mindful Words GmbH, Buechwaldstrasse 11, 3627 Heimberg, Schweiz, mail@curalia.ch

Welche Daten bearbeitet werden

  • Zum Konto gehören Vor- und Nachname sowie die E-Mail-Adresse, auf Wunsch auch Telefon und Adresse. Sie sind nötig, um Zugang zu gewähren und Benachrichtigungen zuzustellen.
  • Über die begleitete Person werden Name und Geburtsdatum gespeichert, dazu die Einträge, die die Beteiligten selbst erfassen: Planungen, Vorkommnisse, Hinweise zu Medikamenten oder Allergien. Das sind besonders schützenswerte Personendaten.
  • Von der Nutzung wird je Tag festgehalten, dass ein Mitglied da war — der Tag, nicht die Uhrzeit und nicht, wie oft an diesem Tag. Angezeigt wird davon ausschliesslich die Zusammenfassung: «4 von 5 waren diese Woche da», nie eine Aufstellung je Person. Eine solche Aufstellung wäre in einer Familie, die einen kranken Angehörigen begleitet, eine Anklage.
  • Zahlungsdaten fallen nur bei einem bezahlten Abo an, und sie liegen nur beim Zahlungsdienst. Kartendaten erreichen Curalia nie.
  • Meldet sich jemand beim Support, kann die Systemverwaltung dazu eine Notiz am Konto festhalten — etwa, dass ein Wechsel auf ein Jahresabo besprochen wurde. Sie ist nur der Systemverwaltung zugänglich, und wie alles andere kann darüber Auskunft verlangt werden. Beim Anonymisieren eines Kontos wird sie gelöscht.

Wer was sieht

Jeder Eintrag trägt, für wen er sichtbar ist. Die Familie sieht alles, was an sie gerichtet ist; die Spitex sieht nur, was sie angeht. Wer eine Aussage über eine andere Person macht, steht mit Namen dabei. Die genannte Person wird benachrichtigt und kann sich selbst austragen.

Die Systemverwaltung kann sich zur Unterstützung in einen Kalender einklinken. Sie kann dabei nicht mitwirken: kein Eintrag, kein Kommentar, keine Stimme. Jeder Besuch wird protokolliert und den Verantwortlichen des Kalenders angezeigt.

An wen Daten weitergegeben werden

  • Gehostet wird bei der cyon GmbH in Basel. Die Daten liegen in der Schweiz.
  • Zahlungen laufen über Stripe. Übermittelt werden Name, E-Mail-Adresse und Zahlungsmittel des Kontoinhabers sowie die Zahl der Kalender. Namen begleiteter Personen werden ausdrücklich nicht übermittelt.
  • Gegen Maschinen schützt Cloudflare Turnstile, und zwar beim Zugangsantrag und beim Eintritt ins Demo. Bewusst nicht Google reCAPTCHA.
  • E-Mails verschickt der Mailserver des Hosting-Anbieters.

Darüber hinaus werden keine Daten weitergegeben. Es gibt keine Werbenetzwerke, keine Besucherzählung durch Dritte und keine Schriften von fremden Servern.

Bekanntgabe ins Ausland

Die Kalenderdaten selbst bleiben in der Schweiz. Zwei Dienste arbeiten jedoch von aussen mit, und dabei gehen Angaben ins Ausland:

  • Stripe wickelt die Zahlungen ab und bearbeitet die dafür nötigen Angaben in der EU und in den USA. Es sind die Angaben zum Kontoinhaber und die Zahl der Kalender — keine Namen begleiteter Personen und keine Inhalte.
  • Cloudflare Turnstile prüft an zwei öffentlichen Formularen, ob ein Mensch davorsitzt. Dabei fällt die Netzadresse an, und das Unternehmen sitzt in den USA. Es bekommt keinen Namen und keinen Kalenderinhalt.

Beide Unternehmen sind unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert; die Schweiz anerkennt den dortigen Datenschutz auf dieser Grundlage. Wer das nachprüfen will, findet die Liste beim zuständigen US-Handelsministerium.

Ohne diese beiden Dienste gäbe es keinen Bezahlweg und keinen Schutz der offenen Formulare. Beide sind so eingebunden, dass sie so wenig wie möglich erfahren.

Cookies und Protokolle

Curalia setzt zwei Cookies, und beide sind für den Betrieb nötig. Das eine hält die Anmeldung, damit du nicht auf jeder Seite neu dein Passwort eingeben musst. Das andere schützt Formulare davor, von einer fremden Seite aus abgeschickt zu werden. Beide laufen nach zwei Stunden ohne Aktivität ab und werden nur über eine verschlüsselte Verbindung übertragen.

Im Cookie selbst steht nichts über dich — nur eine Kennung. Was zur Sitzung gehört, liegt in Curalias Datenbank in der Schweiz.

Es gibt keine Cookies zum Wiedererkennen, keine Werbe-Cookies und darum auch kein Zustimmungsfenster: Bei einem Cookie, ohne das die Anmeldung nicht funktioniert, gäbe es nichts zu wählen.

Geht etwas schief, schreibt Curalia einen technischen Eintrag mit Zeitpunkt und Ursache. Er dient der Fehlersuche und wird nicht ausgewertet, um Verhalten zu beobachten.

Und an den öffentlichen Formularen — Anmeldung, Zugangsantrag, «Passwort vergessen» — werden Fehlversuche kurzzeitig gezählt, nach Netzadresse und nach E-Mail-Adresse. Das ist der Schutz davor, dass jemand Passwörter durchprobiert oder ein fremdes Postfach mit Mails zuschüttet. Die Zähler verfallen nach kurzer Zeit von selbst.

Wie lange

Einträge bleiben, solange der Kalender besteht. Ein gelöschter Kalender liegt 14 Tage im Papierkorb und lässt sich zurückholen, danach wird er endgültig entfernt. Ein gelöschtes Konto ist ebenso 14 Tage reaktivierbar und wird danach anonymisiert. Die Einträge bleiben als «Gelöschter Benutzer» erhalten, damit die Dokumentation nachvollziehbar bleibt.

Ist ein Abo beendet und wird ein Kalender danach ein Jahr lang nicht mehr benutzt, wird er gelöscht. Angaben über die Gesundheit eines Menschen aufzubewahren, für die niemand mehr einen Zweck hat, ist weder rechtlich richtig noch gegenüber der begleiteten Person.

Das geschieht nicht ohne Ankündigung. 60, 30 und 14 Tage vorher geht eine E-Mail an die Person, der der Kalender gehört. Jede nennt den genauen Tag und zwei Wege: die Dokumentation herunterladen, oder die Aufbewahrung mit einem Klick um ein weiteres Jahr verlängern. Der zweite Weg braucht keine Anmeldung und lässt sich beliebig oft wiederholen. Wer die Aufzeichnungen behalten möchte, sagt es und behält sie.

Solange ein Abo läuft, wird nichts gelöscht, auch bei einem ruhenden Kalender nicht. Die vollständige Regel steht in den AGB, Ziffer 7.

Deine Rechte

Dein Konto kannst du unter «Mein Profil» selbst löschen, und deine Kalenderdaten jederzeit selbst exportieren. Ein Recht, das man erbitten muss, ist weniger wert als eines, das man ausübt. Für Auskunft und Berichtigung wende dich an: mail@curalia.ch

Diese Seite besteht nur auf Deutsch. Massgebend ist die deutsche Fassung, denn eine ungeprüfte Übersetzung einer Haftungs- oder Rückerstattungsklausel wäre unzuverlässiger als gar keine.