Betreuung gemeinsam organisieren

Ein Ort für alle, die mithelfen: wer wann da ist, was vorgefallen ist, was noch entschieden werden muss. Sichtbar für die, denen die Angabe dient, und für niemanden sonst.

Der Zugang ist kostenlos zum Ausprobieren. Es entstehen keine Kosten, solange du nichts bestellst.

Warum es Curalia gibt

Meist beginnt es mit einem Verlust. Solange ein betagtes Paar zusammen ist, trägt es sich oft selbst. Stirbt der eine, wachsen dem anderen die täglichen Dinge über den Kopf. Im Kreis der Angehörigen steht die Frage nach dem Heim im Raum, während er zu Hause bleiben möchte. Von da an sind viele beteiligt, die sich abstimmen müssen.

Wenn mehrere Menschen sich um eine Person kümmern, weiss selten jemand alles. Die eine war beim Arzt, der andere hat nachts etwas bemerkt, die Spitex kommt dienstags. Curalia hält zwei Dinge fest, die sonst in Anrufen und Nachrichten untergehen:

  • Den gemeinsamen Wissensstand: was geplant ist und was vorgefallen ist, an einem Ort, für alle nachlesbar.
  • Wer erreichbar ist, damit im Notfall niemand raten muss, wen er anrufen kann.

Was es ausdrücklich nicht ist: eine Kontrolle darüber, wer wie oft da war. Solche Aufstellungen gibt es hier nicht, und es wird sie nicht geben.

Wofür Curalia gemacht ist

🗓 Bereitschaft

Wer ist diese Woche verfügbar, und wo klafft eine Lücke? Wen ruft man an, wenn ein medizinischer Notfall eintritt? Die Grundlage für alles Weitere.

📋 Planungen und Vorkommnisse

Geplant wird, was ansteht: Ferien und andere Abwesenheiten, Arzttermine, Aktivitäten. Festgehalten wird, was vorgefallen ist: Fieber, ein Sturz, ungewöhnliches Verhalten. Alle auf demselben Wissensstand.

💬 Entscheiden, ohne zu überstimmen

Diskussionen, Umfragen, und für strittige Fragen ein Weg, bei dem nicht die Mehrheit «gewinnt», sondern die Lösung mit dem geringsten Widerstand in der Gruppe.

Wer was sieht

5 Rollen, und keine sieht dasselbe. Ein Nachbar, der mithilft, muss nicht mitlesen, was die Familie mit der Erwachsenenschutzbehörde bespricht.

  • K1 aktiv betreuend — Familie oder Hauptbezugsperson. Trägt die Betreuung mit, entscheidet mit und erscheint in der Bereitschaftsübersicht.
  • K2 beobachtend — Liest mit und trägt gelegentlich etwas ein, ohne die Hauptlast zu tragen. Gehört zur Familie und entscheidet mit.
  • K3 mithelfend (Nachbarschaft, Freunde) — Nachbarn und Freunde, die mithelfen. Sie erscheinen in der Bereitschaftsübersicht, eröffnen aber keine Diskussionen und sehen keine internen Familienthemen.
  • B Betreuung/Spitex — Professionelle Fachkraft. Sie sieht, was ihrer Arbeit dient — bei einem Eintrag wird sie ausdrücklich angekreuzt, sie ist nicht voreingestellt.
  • BP betreute Person — Die begleitete Person selbst. Wie viel sie sieht, stellt der BP-Modus ein.

Die Familie (K1 und K2) sieht immer alles. Bei den übrigen wählst du bei jedem Eintrag, wem die Angabe dient.

Wie wir mit den Daten umgehen

  • Kein Werbenetzwerk, keine Schriften von fremden Servern, keine Verfolgung. Auf einem Portal mit Angaben über pflegebedürftige Menschen wäre schon der Seitenaufruf eine Auskunft.
  • Die Daten liegen in der Schweiz.
  • Bezahlt wird bei Stripe. Über die begleiteten Personen erfährt der Zahlungsdienst nichts. Er sieht den Kontoinhaber und die Zahl der Kalender.
  • Wer eine Aussage über eine andere Person macht, steht mit Namen dabei. Anonyme Einträge gibt es nicht.

Datenschutzerklärung

So fangt ihr an

  1. Zugang beantragen und einen Kalender für die begleitete Person anlegen.
  2. Die Beteiligten einladen: Angehörige, Nachbarn, Spitex. Jede Person setzt ihr Passwort selbst.
  3. Eintragen, was ihr schon wisst: zuerst die eigenen Abwesenheiten, dann die bekannten Termine mit der begleiteten Person, und aus der näheren Vergangenheit was heute noch zählt.
  4. Diskussionen und Umfragen starten, bei strittigen Fragen ein Konsensieren. Alles Weitere zeigt sich im Betrieb.

Was es kostet

Ein Preis je begleiteter Person. Er enthält den vollen Funktionsumfang, und jeder weitere Kalender kostet dasselbe.

Gratis testen

Gratis

30 Tage lang, ohne Zahlungsangaben

  • Alle Funktionen, ohne Ausnahme
  • Beliebig viele Beteiligte
  • Dashboard mit allem auf einen Blick
  • Bereitschaft, Planung, Vorkommnisse, Diskussionen
  • 5 Rollen mit eigenen Sichten
  • 2 Spezialfunktionen: Admin je Kalender und Ansprechperson Medizin
  • Export und Druckansicht
Zugang beantragen

Pro Kalender

CHF 4.90

im Monat

  • oder CHF 50.00 im Jahr, rund 15 % günstiger.
  • Ein Kalender ist eine begleitete Person.
  • Wer zwei Menschen mit je eigenem Helferkreis begleitet, zahlt zweimal denselben Betrag.
  • Ein ruhender Kalender ist kostenlos.
  • Jederzeit kündbar auf das Ende der bezahlten Zeit.

5 Kalender und mehr

Sprechen wir

für Pflegevereine, Spitex, Nachbarschaftshilfe

  • Eine Fachperson begleitet mehrere Kalender, jeder mit seinen eigenen Angehörigen.
  • Die Familien sehen einander nicht. Jeder Kalender steht für sich.
  • Ist einmal ein Konto für eine helfende Person angelegt, kann sie bei Bedarf auch zu anderen Kalendern eingeladen werden.
  • Ab dieser Grösse ist ein persönliches Gespräch vorher sinnvoll. So lässt sich besser auf eure Bedürfnisse eingehen.
Schreib uns

Alle Beträge in Schweizer Franken und inklusive etwaiger Steuern. Monatlich oder jährlich, jederzeit kündbar auf das Ende der bezahlten Zeit. Änderst du die Zahl der begleiteten Personen mitten in der Laufzeit, wird nur die Differenz verrechnet; wird es weniger, entsteht ein Guthaben für die nächste Rechnung. Die vollständigen Bedingungen

Häufige Fragen

Was ist ein Kalender?
Ein Kalender gehört zu einer begleiteten Person. Zwei Kalender braucht, wer zwei Menschen mit je eigenem Helferkreis begleitet, etwa die eigene Mutter und den Vater der Partnerin.
Brauchen alle Beteiligten ein Konto?
Ja, aber niemand muss sich selbst anmelden: Du legst die Konten an und lädst ein, jede Person setzt ihr Passwort selbst. Die begleitete Person kann auch ohne eigenen Zugang im Team stehen.
Was kosten die Konten der Beteiligten?
Nichts. Bezahlt wird das Abo für den Kalender, nicht die Zahl der Menschen darin.
Können Daten von einem Kalender in einen anderen gelangen?
Technisch nicht: Jeder Kalender steht für sich, es gibt keinen Weg vom einen zum anderen. Was bleibt, ist der Mensch: Wer in mehreren mitwirkt, trägt dafür Verantwortung. Fachpersonen unterstehen zusätzlich ihrer beruflichen Schweigepflicht.
Sehen Helfende ausserhalb der Familie (Nachbarn, Spitex) alles?
Nein. Bei jedem Eintrag wird angekreuzt, wem die Angabe dient. Familieninterne Diskussionen bleiben im engeren Kreis.
Was geschieht, wenn die Begleitung endet?
Der Kalender kann ruhen: Alles bleibt lesbar und lässt sich mitnehmen, aber es kommt nichts mehr dazu, und er kostet nichts. Gedacht für die Zeit, in der die Aufzeichnungen noch gebraucht werden. Endet dabei auch das Abo und kommt ein Jahr lang nichts mehr dazu, melden wir uns dreimal, bevor etwas gelöscht wird — mit dem genauen Datum, einem Weg zum Herunterladen und einem Klick, um den Kalender ein weiteres Jahr zu behalten.
Und wenn ich kündige?
Der Zugang läuft bis zum Ende der bezahlten Zeit. Danach bleiben die Kalender lesbar, fortschreibbar und exportierbar; was endet, ist die Möglichkeit, einen weiteren anzulegen. Wird ein Kalender danach ein Jahr lang nicht mehr benutzt, melden wir uns dreimal: mit dem genauen Datum, einem Weg zum Herunterladen und einem Klick, um ihn ein weiteres Jahr zu behalten.

Ansehen kostet nichts

Im Demo ist alles erfunden, und du darfst alles ausprobieren, auch die Rolle wechseln und sehen, wie derselbe Kalender für die Spitex aussieht.